Rotflossenhecht

Biologische Daten
- Wissenschaftlicher Name
- Esox americanus americanus
- Englischer Spielname
- Redfin Pickerel
- Weitere Namen
- –

Hakengrößen
Aus zugeordneten Haken, Jigköpfen und Kunstködern
Köder und Taktik
Der Rotflossenhecht (Esox americanus americanus) ist ein kleiner, aggressiver Vertreter der Hechtfamilie und vor allem durch seine auffällig rötlich gefärbten Flossen leicht zu erkennen. In Fishing Planet gehört er zwar nicht zu den größten Räubern, kann aber gerade beim gezielten Angeln überraschend viel Spaß machen. Typisch für ihn sind flache, krautreiche Bereiche, in denen er kleinen Beutefischen auflauert. Auch in der Realität bevorzugt die Art eher ruhige, pflanzenreiche Gewässerbereiche und ernährt sich überwiegend von kleineren Fischen.
Empfohlene Köder & Montagen
Kunstköder (Spinnfischen)
Der Rotflossenhecht reagiert besonders gut auf kleinere, bewegte Kunstköder. Wichtig ist weniger rohe Ködergröße als eine kontrollierte Präsentation entlang von Krautkanten und flacheren Bereichen.
- Blinker: kleine bis mittlere Casting Spoons mit Hakengrößen um #1/0 bis #3/0
- Shads: kleine Gummifische an leichten Jigköpfen
- Popper: gut geeignet für flache Bereiche und Oberflächenaktivität
- Walker: besonders interessant über oder entlang von Krautfeldern
- Froschköder: sinnvoll, wenn direkt über dichter Vegetation gefischt wird
Eine gleichmäßige Führung funktioniert, häufig bringt aber ein leichtes Stop & Go oder vorsichtiges Twitchen zusätzliche Bisse. Gerade an Krautkanten lohnt es sich, den Köder nicht einfach nur schnell durchzuziehen, sondern kurze Pausen einzubauen. Diese Taktik wird auch für den Rotflossenhecht am Neherrin River regelmäßig empfohlen.
Naturköder (Pose oder Grund)
Wer lieber mit Naturködern fischt, kann den Rotflossenhecht sehr zuverlässig mit kleinen Köderfischen überlisten. Sie gehören auch in Fishing Planet zu seinen bevorzugten Ködern.
Eine leichte Posenmontage eignet sich besonders gut, weil sich damit Krautkanten und flache Bereiche gezielt befischen lassen. Der Köder sollte nicht direkt auf dem Grund liegen, sondern etwas oberhalb der Vegetation angeboten werden. Auch eine leichte Grundmontage kann funktionieren, solange sie nicht mitten im dichten Kraut landet.
Hotspots & Fangtaktik
Der wichtigste Hinweis beim Rotflossenhecht lautet: Vegetation suchen. Der Fisch hält sich bevorzugt an Krautfeldern, Seerosen, flachen Buchten und langsameren Gewässerabschnitten auf. Wer einfach mitten ins freie Wasser wirft, wird deutlich weniger Erfolg haben.
Am Neherrin River gilt besonders der Bereich bei den Krautbänken rund um den Spawnpunkt „Great Parking Job“ als guter Platz. Dort kann der Köder entlang der Vegetation geführt werden. Kleine Blinker, Shads oder andere Spinnköder funktionieren hier besonders gut; alternativ lassen sich kleine Köderfische mit Pose anbieten.
Am Emerald Lake lohnt sich ebenfalls der Blick auf die flacheren, bewachsenen Randbereiche. Das Gewässer bietet sowohl flach auslaufende Ufer als auch tiefere Kanten und zahlreiche Krautbereiche, in denen verschiedene Pickerel-Arten stehen.
Der Rotflossenhecht ist zudem eher ein Fisch für die frühen und späteren Tagesstunden. Besonders morgens, am späten Nachmittag und in der Dämmerung steigen die Chancen deutlich.
Setup-Empfehlung
Für den Rotflossenhecht wird kein schweres Gerät benötigt. Eine leichte bis mittlere Spinnrute reicht vollkommen aus und sorgt dafür, dass auch kleinere Exemplare noch einen vernünftigen Drill bieten.
- Rute & Rolle: leichte bis mittlere Spinnausrüstung
- Schnur: ausreichend für kleine Raubfische, keine überdimensionierte Tragkraft nötig
- Haken: etwa #1/0 bis #3/0
- Vorfach: ein leichtes Titan- oder Stahlvorfach kann sinnvoll sein, wenn gleichzeitig größere Hechte oder andere Räuber am Platz stehen
- Führung: Stop & Go, leichtes Twitchen oder gleichmäßiges Einholen entlang der Krautkante
Da der Rotflossenhecht vergleichsweise klein bleibt, sollte die Ausrüstung nicht unnötig schwer gewählt werden. So bleiben die Drills interessanter und ihr könnt leichter mit kleineren Ködern arbeiten. Die FP-Campus-Datenbank führt aktuell Normal- und Trophäenvarianten sowie Fundorte am Emerald Lake und Neherrin River.