Glattbutt

Biologische Daten
- Wissenschaftlicher Name
- Scophthalmus rhombus
- Englischer Spielname
- Brill
- Weitere Namen
- –

Hakengrößen
Für diese Fischart sind noch keine Hakengrößen hinterlegt.
Köder und Taktik
Der Glattbutt (Scophthalmus rhombus) ist ein typischer Plattfisch und damit ein komplett anderer Zielfisch als Kabeljau, Seehecht oder Seewolf. Sein flacher Körper, die dunkle Oberseite und die Fähigkeit, sich nahezu perfekt an den Untergrund anzupassen, machen ihn zu einem Spezialisten für das Leben direkt am Meeresboden.
In Fishing Planet kommt der Glattbutt als Normal-, Trophäen- und Unique-Fisch vor. Er ist vor allem für Spieler interessant, die gerne sehr grundnah angeln und ihre Köder exakt dort präsentieren, wo der Fisch liegt.
Warum der Boden entscheidend ist
Beim Glattbutt spielt die Tiefe zwar eine Rolle, wichtiger ist aber der Untergrund.
Der Fisch hält sich bevorzugt auf:
- sandigen Bereichen
- kiesigem Grund
- flacheren Übergängen
- Rinnen
- Kanten
- strukturreichen Bodenflächen
Im Gegensatz zu vielen aktiven Räubern jagt der Glattbutt nicht dauerhaft durchs freie Wasser. Er liegt häufig am Boden und wartet darauf, dass Beute in Reichweite kommt.
Genau deshalb sollte die Montage möglichst ruhig und dicht am Grund angeboten werden.
Geeignete Naturköder
Naturköder sind beim Glattbutt eine sehr gute Wahl.
Besonders interessant sind:
- kleine Köderfische
- Fischstücke
- Schuppensardinen
- Atlantischer Hering
- kleiner Sandaal
- Garnelen
- Krabben
- Tintenfisch
- Muschelfleisch
Eine schwere Grundmontage ist meistens ideal. Wichtig ist, dass der Köder wirklich am Boden ankommt und dort bleibt.
Zu viel Bewegung kann eher kontraproduktiv sein. Der Glattbutt reagiert oft besser auf eine ruhige Präsentation als auf stark bewegte Köder.
Kunstköder: langsam statt aggressiv
Auch Kunstköder funktionieren, allerdings solltet ihr sie sehr bodennah führen.
Geeignet sind:
- kleine bis mittlere Pilker
- Shads
- Twister
- Slugköder
- Jigs
- Salzwasser-Blinker
Der wichtigste Punkt ist die Führung.
Lasst den Köder bis zum Boden absinken und bewegt ihn nur langsam weiter. Kleine Sprünge, kurze Hebebewegungen und längere Pausen funktionieren meist besser als schnelles Jiggen.
Der Köder sollte den Boden möglichst häufig berühren oder nur knapp darüber laufen.
Hotspots und Fangtaktik
Beim Glattbutt lohnt es sich, sehr systematisch zu arbeiten.
Wenn ihr vom Boot aus angelt, sucht zuerst Bereiche mit unterschiedlichen Bodenstrukturen. Besonders interessant sind Übergänge zwischen Sand, Kies und Fels.
Ein guter Ansatz ist:
erst einen Bereich flächig absuchen, dann produktive Zonen gezielt wiederholt befischen.
Wenn ihr einen Glattbutt fangt, solltet ihr den Spot nicht sofort verlassen. Häufig stehen weitere Fische in derselben oder angrenzenden Zone.
Bei Grundmontagen lohnt es sich außerdem, mehrere Entfernungen und Tiefen parallel abzudecken.
Beste Fangzeit
Der Glattbutt kann über weite Teile des Tages gefangen werden.
Besonders gute Chancen bestehen oft:
am frühen Morgen, am späten Nachmittag und am Abend
Bei bedecktem Wetter kann die Aktivität gleichmäßiger verteilt sein.
Wie bei vielen Grundfischen gilt aber auch hier: Der richtige Spot ist meist wichtiger als die Uhrzeit.
Setup-Empfehlung
Für den Glattbutt braucht ihr kein extremes Großfisch-Setup, aber stabile Salzwasserausrüstung ist sinnvoll.
Empfehlenswert sind:
- mittlere bis kräftige Grundrute
- stabile Rolle
- robuste Hauptschnur
- ausreichend starkes Vorfach
- mittlere bis große Einzelhaken
- schweres Grundblei
- kleine bis mittlere Naturköder
- alternativ bodennah geführte Jigs
Für Trophy- und Unique-Fische solltet ihr etwas Reserve einplanen.
Gerade im Skårland Fjord kann jederzeit ein größerer Beifang einsteigen, sodass ein zu leichtes Setup schnell problematisch wird.
Normal, Trophäe und Unique
Der Glattbutt kommt in Fishing Planet in drei Größenklassen vor:
Normal · Trophäe · Einzigartig
Damit ist er ein interessanter Zielfisch für alle, die ihr Fischkompendium vervollständigen oder gezielt größere Plattfische fangen möchten.
Seine Stärke liegt weniger im spektakulären Drill als in der gezielten Suche und der richtigen Präsentation.
Wer ihn erfolgreich befischen möchte, sollte sich deshalb vor allem an eine Regel halten:
Nah am Boden bleiben, ruhig präsentieren und gute Grundstrukturen konsequent absuchen.